Mit Ihnen auf der Suche nach dem «Wesen» des Erzählcafés

Die Vielfalt an Veranstaltungsformaten, welche die Elemente «Biografie – Gruppe – Erzählen» enthalten, ist gross: Es gibt Gesprächskreise, Erzählcafés, Erzähl-Mahle, das Männerpalaver, Femmestische, Erzählbistros und vieles mehr.

 

In diesem «Dschungel» machen wir uns auf die Suche nach dem, was ein Erzählcafé ausmacht und was ein Erzählcafé von anderen Formaten differenziert. Diese Recherche ist Teil eines Publikationsprojekts in der Schweiz, Österreich und Deutschland. Mit Praktikerinnen, Praktikern und Partnern, wie zum Beispiel dem Verein Sorgenetz möchten wir Erfolgsfaktoren und Stolpersteine von Erzähl-Formaten identifizieren.

Um uns zu unterstützen, fragen wir Sie, liebe Moderatorinnen und Moderatoren, Veranstaltende und Trägerschaften nach Ihrer Meinung und Ihren Erfahrungen. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich mit auf den Weg machen und uns bei diesem Vorhaben unterstützen. Darüber hinaus ist das auch eine Gelegenheit, andere Erzählformate kennenzulernen und sich zu vernetzen. Bitte machen Sie auch Ihre Kolleginnen und Kollegen auf den Fragebogen aufmerksam.

Danke, dass Sie den Fragebogen (siehe unten) bis am 07.12.2020 ausfüllen (ca. 10 Minuten).

Wir stellen uns vor

Edith Auer, Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen (Uni Wien): «Das Schöne am Erzählen in einer Gruppe ist, dass man ‘nur’ zuhören muss, dass es nicht um Meinungsbildung oder Wahrheitsfindung geht. Und alles, was erzählt wird, ist wichtig.»

Rhea Braunwalder, Netzwerk Erzählcafé Schweiz: «Beim Erzählcafé gefallen mir die Momente, wo komplett Alltägliches zu Außergewöhnlichem wird.»

Gert Dressel, Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen (Uni Wien) & Verein Sorgenetz, er ist auch assoziiertes Mitglied beim Netzwerk Erzählcafé Schweiz und findet: «Für ein gutes gesellschaftliches Zusammenleben zählt weniger, was gezählt, sondern es zählt, was erzählt werden kann.»